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Im Alltag kommen wir über Nahrung, Luft, Wasser, Zahnmaterialien oder berufliche Belastungen immer wieder mit Metallen in Kontakt. In bestimmten Fällen kann sich der Körper damit schwer tun, diese Stoffe wieder ausreichend auszuscheiden.
Die Chelattherapie ist ein Behandlungsverfahren, das den Körper dabei unterstützen soll, bestimmte Metalle zu binden und über die Nieren auszuscheiden.
In meiner Praxis arbeite ich mit der Chelattherapie vor allem im Rahmen der Schwermetallausleitung sowie als begleitende Maßnahme bei Durchblutungsstörungen und Arteriosklerose, immer unter besonderer Berücksichtigung Ihrer individuellen Situation.
Wichtiger Hinweis
DIE CHELATTHERAPIE GEHÖRT ZU DEN KOMPLEMENTÄREN VERFAHREN UND ERSETZT KEINE ÄRZTLICHE DIAGNOSTIK ODER NOTWENDIGE SCHULMEDIZINISCHE BEHANDLUNG. SIE IST KEIN ALLGEMEIN ANERKANNTER STANDARD IN DER SCHULMEDIZIN, KANN JEDOCH IN EINZELFÄLLEN ERGÄNZEND EINGESETZT WERDEN
Die Chelattherapie ist ein infusionsgestütztes Verfahren, bei dem dem Körper eine spezielle Lösung zugeführt wird. Diese enthält:
EDTA ist eine synthetisch hergestellte Verbindung, die in der Lage ist, bestimmte Metalle im Körper zu binden, so dass sie über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden werden können.
Wie wirkt EDTA im Rahmen der Chelattherapie?
EDTA besitzt die Eigenschaft, mit bestimmten Metallen stabile Komplexe zu bilden. Dazu gehören unter anderem:
In der komplementären Medizin wird EDTA unter anderem eingesetzt
Wichtig ist:
Die Wirksamkeit der Chelattherapie bei Arteriosklerose wird in der wissenschaftlichen Medizin kontrovers diskutiert und ist nicht eindeutig belegt. Sie sollte daher stets als ergänzende und nicht als alleinige oder „ersetzende“ Maßnahme verstanden werden.
Für wen kann eine Chelattherapie sinnvoll sein?
In meiner Praxis kommt eine Chelattherapie insbesondere infrage für Menschen,
Ob eine Chelattherapie in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir immer in einem ausführlichen Erstgespräch und auf Grundlage von Laborwerten und ärztlichen Befunden.
Ablauf der Chelattherapie in der Praxis
1. Anamnese & Voruntersuchung
Vor Beginn der Chelattherapie erfolgt eine sorgfältige Anamnese inklusive Erhebung bzw. Beurteilung von Laborbefunden. Dabei werden Ihre Entgiftungsmöglichkeiten überprüft und ggf. im ersten Schritt gestärkt.
2. Planung des Therapieablaufes
Auf Basis dieser Informationen wird gemeinsam entschieden,
3. Infusion mit EDTA (Chelattherapie)
Die eigentliche Chelattherapie findet im Rahmen einer Infusion statt:
Im Anschluss sollten Sie ausreichend trinken, um die Nieren bei der Ausscheidung zu unterstützen, und sich an diesem Tag nicht überfordern.
4. Begleitende Maßnahmen
Um den Körper in der Umstellungs- und Ausleitungsphase zu unterstützen, können ergänzend sinnvoll sein:
Zwischen den Sitzungen kann eine regelmäßige Verlaufskontrolle stattfinden, z. B. durch Gespräche, Laborwerte oder ärztliche Befunde.
Wie viele Chelat-Infusionen sind notwendig?
Die Anzahl der Infusionen ist individuell und hängt ab von:
Häufig wird zu Beginn eine Serie von mehreren Infusionen empfohlen (z. B. wöchentlich oder 14-tägig), anschließend ggf. längere Abstände („Erhaltungsinfusionen“). Das genaue Schema wird persönlich mit Ihnen besprochen.
Chelattherapie & schulmedizinische Behandlung
Die Chelattherapie ersetzt keine:
Häufige Fragen zur Chelattherapie
Tut die Infusion weh?
Der venöse Zugang kann kurz unangenehm sein, ähnlich wie bei einer Blutabnahme. Die Infusion selbst wird meist gut vertragen.
Merke ich sofort etwas?
Manche Menschen berichten von mehr Klarheit, besserem Wohlbefinden oder leichterer Bewegung. Andere spüren eher eine langsamere Veränderung über mehrere Sitzungen hinweg. Beides ist möglich.
Kann ich ganz normal weiterarbeiten?
Viele Patientinnen und Patienten sind nach der Infusion wieder alltagstauglich. Es kann aber sinnvoll sein, den Tag insgesamt etwas ruhiger zu gestalten.
Brauche ich begleitende Laboruntersuchungen?
In vielen Fällen ist es sinnvoll, vor und ggf. während der Therapie Laborwerte zu kontrollieren, insbesondere Nierenfunktion und Mineralstoffhaushalt. Das wird individuell besprochen.
Fazit: Chelattherapie als Baustein in der Schwermetallausleitung
Die Chelattherapie mit EDTA ist ein komplementäres Verfahren, das den Körper bei der Bindung und Ausscheidung bestimmter Metalle unterstützen kann. In meiner Praxis wird sie:
Sie ist kein Allheilmittel, kann aber ein wertvoller Baustein in einem umfassenden Konzept sein, das Ihre Gesundheit, Ihre Gefäße und Ihr allgemeines Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellt.
Wenn Sie vermuten, von einer Schwermetallbelastung betroffen zu sein oder sich für eine begleitende Chelattherapie interessieren, besprechen wir in einem persönlichen Gespräch, ob und in welcher Form dieses Verfahren für Sie in Frage kommt.
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