Schwermetallentgiftung

Chelattherapie – gezielte Schwermetallausleitung
Naturheilpraxis Kerrin Olufs – Schwermetallentgiftung

Im Alltag kommen wir über Nahrung, Luft, Wasser, Zahnmaterialien oder berufliche Belastungen immer wieder mit Metallen in Kontakt. In bestimmten Fällen kann sich der Körper damit schwer tun, diese Stoffe wieder ausreichend auszuscheiden.
Die Chelattherapie ist ein Behandlungsverfahren, das den Körper dabei unterstützen soll, bestimmte Metalle zu binden und über die Nieren auszuscheiden.

In meiner Praxis arbeite ich mit der Chelattherapie vor allem im Rahmen der Schwermetallausleitung sowie als begleitende Maßnahme bei Durchblutungsstörungen und Arteriosklerose, immer unter besonderer Berücksichtigung Ihrer individuellen Situation.

Wichtiger Hinweis

DIE CHELATTHERAPIE GEHÖRT ZU DEN KOMPLEMENTÄREN VERFAHREN UND ERSETZT KEINE ÄRZTLICHE DIAGNOSTIK ODER NOTWENDIGE SCHULMEDIZINISCHE BEHANDLUNG. SIE IST KEIN ALLGEMEIN ANERKANNTER STANDARD IN DER SCHULMEDIZIN, KANN JEDOCH IN EINZELFÄLLEN ERGÄNZEND EINGESETZT WERDEN

 Die Chelattherapie ist ein infusionsgestütztes Verfahren, bei dem dem Körper eine spezielle Lösung zugeführt wird. Diese enthält:

  • den Wirkstoff EDTA (Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat)
  • je nach Konzept zusätzlich Mineralstoffe
  • ausgewählte Vitamine und ggf. weitere begleitende Substanzen

EDTA ist eine synthetisch hergestellte Verbindung, die in der Lage ist, bestimmte Metalle im Körper zu binden, so dass sie über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden werden können.

Wie wirkt EDTA im Rahmen der Chelattherapie?

EDTA besitzt die Eigenschaft, mit bestimmten Metallen stabile Komplexe zu bilden. Dazu gehören unter anderem:

  • Schwermetalle wie Blei oder Cadmium
  • bestimmte andere Metalle, darunter auch das Leichtmetall Kalzium in den Gefäßwänden

In der komplementären Medizin wird EDTA unter anderem eingesetzt

  • zur Unterstützung der Schwermetallausleitung, z. B. nach nachgewiesenen Belastungen
  • begleitend bei arteriellen Durchblutungsstörungen
  • bei Patienten mit Arteriosklerose (Arterienverkalkung) im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes

Wichtig ist:
Die Wirksamkeit der Chelattherapie bei Arteriosklerose wird in der wissenschaftlichen Medizin kontrovers diskutiert und ist nicht eindeutig belegt. Sie sollte daher stets als ergänzende und nicht als alleinige oder „ersetzende“ Maßnahme verstanden werden.

Für wen kann eine Chelattherapie sinnvoll sein?

In meiner Praxis kommt eine Chelattherapie insbesondere infrage für Menschen,

  • bei denen eine erhöhte Schwermetallbelastung vermutet oder bereits nachgewiesen wurde
  • die langfristig beruflich oder privat mit Metallen in Kontakt waren (z. B. bestimmte Handwerksberufe, alte Wasserleitungen, alte Zahnfüllungen etc.)
  • die sich im Rahmen eines ganzheitlichen Konzeptes bei Durchblutungsstörungen unterstützen lassen möchten

Ob eine Chelattherapie in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir immer in einem ausführlichen Erstgespräch und auf Grundlage von Laborwerten und ärztlichen Befunden.

Ablauf der Chelattherapie in der Praxis

1. Anamnese & Voruntersuchung

Vor Beginn der Chelattherapie erfolgt eine sorgfältige Anamnese inklusive Erhebung bzw. Beurteilung von Laborbefunden. Dabei werden Ihre Entgiftungsmöglichkeiten überprüft und ggf. im ersten Schritt gestärkt.

2. Planung des Therapieablaufes

Auf Basis dieser Informationen wird gemeinsam entschieden,

  • ob eine Chelattherapie für Sie in Frage kommt
  • wie häufig Infusionen sinnvoll sind
  • welche begleitenden Maßnahmen (z. B. Mikronährstoffversorgung, Ernährungsanpassung, weitere naturheilkundliche Verfahren) empfehlenswert sind

3. Infusion mit EDTA (Chelattherapie)

Die eigentliche Chelattherapie findet im Rahmen einer Infusion statt:

  • Sie sitzen oder liegen entspannt
  • Sie erhalten vorab eine Oxyvenierung
  • die Infusion läuft in der Regel über ca. 1,5 bis 2  Stunden 
  • EDTA wird langsam und kontrolliert zusammen mit weiteren Bestandteilen (z. B. Vitaminen und Mineralstoffen) zugeführt

Im Anschluss sollten Sie ausreichend trinken, um die Nieren bei der Ausscheidung zu unterstützen, und sich an diesem Tag nicht überfordern.

4. Begleitende Maßnahmen

Um den Körper in der Umstellungs- und Ausleitungsphase zu unterstützen, können ergänzend sinnvoll sein:

  • Anpassung der Ernährung
  • gezielte Mikronährstoffzufuhr (z. B. Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxidantien)
  • weitere naturheilkundliche Verfahren, abgestimmt auf Ihre individuelle Situation

Zwischen den Sitzungen kann eine regelmäßige Verlaufskontrolle stattfinden, z. B. durch Gespräche, Laborwerte oder ärztliche Befunde.

Wie viele Chelat-Infusionen sind notwendig?

Die Anzahl der Infusionen ist individuell und hängt ab von:

  • Ausgangsbelastung und Beschwerden
  • Verträglichkeit
  • persönlichen Zielen und Begleiterkrankungen

Häufig wird zu Beginn eine Serie von mehreren Infusionen empfohlen (z. B. wöchentlich oder 14-tägig), anschließend ggf. längere Abstände („Erhaltungsinfusionen“). Das genaue Schema wird persönlich mit Ihnen besprochen.

Chelattherapie & schulmedizinische Behandlung

Die Chelattherapie ersetzt keine:

  • notwenige Medikamente (z. B. Blutdrucksenker, Blutverdünner etc.)
  • Operationen oder kardiologische Eingriffe
  • schulmedizinische Diagnostik

Häufige Fragen zur Chelattherapie

Tut die Infusion weh?
Der venöse Zugang kann kurz unangenehm sein, ähnlich wie bei einer Blutabnahme. Die Infusion selbst wird meist gut vertragen.

Merke ich sofort etwas?
Manche Menschen berichten von mehr Klarheit, besserem Wohlbefinden oder leichterer Bewegung. Andere spüren eher eine langsamere Veränderung über mehrere Sitzungen hinweg. Beides ist möglich.

Kann ich ganz normal weiterarbeiten?
Viele Patientinnen und Patienten sind nach der Infusion wieder alltagstauglich. Es kann aber sinnvoll sein, den Tag insgesamt etwas ruhiger zu gestalten.

Brauche ich begleitende Laboruntersuchungen?
In vielen Fällen ist es sinnvoll, vor und ggf. während der Therapie Laborwerte zu kontrollieren, insbesondere Nierenfunktion und Mineralstoffhaushalt. Das wird individuell besprochen.

Fazit: Chelattherapie als Baustein in der Schwermetallausleitung

Die Chelattherapie mit EDTA ist ein komplementäres Verfahren, das den Körper bei der Bindung und Ausscheidung bestimmter Metalle unterstützen kann. In meiner Praxis wird sie:

  • sorgfältig vorbereitet
  • individuell geplant
  • mit weiteren ganzheitlichen Maßnahmen kombiniert

Sie ist kein Allheilmittel, kann aber ein wertvoller Baustein in einem umfassenden Konzept sein, das Ihre Gesundheit, Ihre Gefäße und Ihr allgemeines Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellt.

Wenn Sie vermuten, von einer Schwermetallbelastung betroffen zu sein oder sich für eine begleitende Chelattherapie interessieren, besprechen wir in einem persönlichen Gespräch, ob und in welcher Form dieses Verfahren für Sie in Frage kommt.

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